Beim 6h-Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft konnte Daniel Zils gemeinsam mit Norbert Fischer und Oskar Sandberg erneut die Produktionswagenklasse V5 für sich entscheiden.

Zum insgesamt vierten Mal in dieser Saison stand das Fahrertrio damit am Ende ganz oben und rückt durch die Punkteausbeute auf den zweiten Platz in der VLN-Gesamtwertung nach vorne. Doch hinter diesem Erfolg steckte ein ganz großes Stück Arbeit.
„Das war für uns mit Abstand das härteste Rennen in dieser Saison. Wir hatten im Verlaufe der sechsstündigen Distanz aus unterschiedlichen Gründen ordentlich zu kämpfen. Dementsprechend groß ist die Erleichterung, dass es am Ende wieder zum Klassensieg gereicht hat“, freute sich Zils.
Für Spannung sorgten dabei zunächst die widrigen Witterungsbedingungen, die im Qualifying herrschen sollten. Starker Regen und Nebel erschwerten während der 90-minütigen Session deutlich die Zeitenjagd. „Es gab eigentlich nur ein ganz kleines Zeitfenster zu Beginn des Qualifyings, um eine einigermaßen schnelle Runde setzen zu können. Das ist uns sehr gut gelungen und hat letztlich für die Pole Position in unserer Klasse gereicht“, schildert Zils. Denn je länger das Training andauerte, desto mehr Regen und Nebel setzte ein. Eine Zeitenverbesserung kam somit im weiteren Verlaufe für die einzelnen Mannschaften nicht mehr in Betracht.

Foto: Bjoern Schueller
Pünktlich zum Rennen wurden die Bedingungen jedoch deutlich freundlicher. Zwar erfolgte der Start noch auf nassem Terrain, doch bereits nach wenigen Runden trocknete die Strecke komplett ab. „Wir sind wie alle anderen Teams auch mit Regenreifen gestartet. Ende der zweiten Runde bin ich dann schon auf Slicks gegangen“, so Zils, der bereits in der Anfangsphase deutlich mehr zu tun hatte, als ihm lieb war. „Leider haben einige Fahrzeuge aus den anderen Klassen, die vor mir gestartet sind, auf meiner Fahrbahnseite den Startzeitpunkt etwas verpasst. Dadurch konnten zwei direkte Klassenkontrahenten von uns auf der anderen Seite durchschlüpfen.“
Zils fiel somit beim Start kurzerhand auf die dritte Position zurück, konnte sich jedoch beim Anbremsen auf die Kurzanbindung wieder auf den zweiten Platz nach vorne kämpfen. Nach den ersten Boxenstopps begann dann der Kampf um die Klassenführung, den Zils Ende der vierten Runde zunächst gewann. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, da der Bendorfer wenig später von einem zu überrundenden Fahrzeug im Bereich Wippermann abgedrängt und in einen Dreher gezwungen wurde. „Glücklicherweise bin ich nicht eingeschlagen und konnte die Fahrt fortsetzen. Allerdings bin ich dadurch erneut auf die zweite Position zurückgefallen.“
Zils übergab dann wenig später das Cockpit des Porsche Cayman an seinen Teamgefährten Oskar Sandberg, der die Führung in seinem Stint wieder erobern konnte. Doch auch hier sollte die Freude schnell verfliegen. Wegen eines Vergehens unter Gelber-Flagge musste die Mannschaft eine Stopp & Go-Strafe an der Box absetzen. Die Aufholjagd begann somit erneut und war dank eines fehlerfreien restlichen Rennverlaufes letztlich von Erfolg gekrönt.
„Die Freude über den Klassensieg ist nach einem solchen Tag noch einmal um einiges größer als sonst. Vielen Dank an meine beide schnellen Teamkollegen und natürlich auch an das PIXUM Team Adrenalin Motorsport, die mit gleich drei Klassensiegen zum zweiten Mal in Folge ein fulminantes Ergebnis eingefahren haben.“

 

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