Im Rahmen des dritten Saisonlaufes zur VLN Langstreckenmeisterschaft ist Daniel Zils ein ganz besonderes Jubiläum gelungen.

So durfte sich der Bendorfer über seinen insgesamt 50. VLN-Klassensieg freuen. Seit Gründung der Meisterschaft im Jahre 1977 haben es neben ihm nur insgesamt 34 weitere Piloten geschafft, diese magische Marke zu erreichen.
„Auch wenn es auf dem Papier „nur“ eine einfache Statistik ist, freue ich mich natürlich sehr diesem Kreis nun anzugehören. Einige der 34 anderen Piloten, die diese Marke bisher erreicht haben, zählen mit zu den erfolgreichsten Piloten überhaupt auf der Nürburgring Nordschleife. Das macht mich natürlich schon etwas stolz, vor allem wenn man sieht, wie viele Fahrer seit VLN-Gründung die Meisterschaft bestritten haben“, so Zils, der seinen ersten VLN-Klassensieg 2005 im BMW M3 E30 von Dolate Motorsport feiern konnte.


„Die VLN war und ist immer noch etwas ganz Besonderes für mich, genauso wie die Nürburgring Nordschleife. Ich habe vor der Saison mal nachgesehen. Es ist mittlerweile bereits mein 22. Jahr in der „Grünen Hölle“. Und trotz des mittlerweile zunehmenden Alters hoffe ich, dass noch ein paar Jahre und hoffentlich auch noch einige Klassensiege folgen werden“, schmunzelt der amtierende VLN-Vizemeister.

Foto: Björn Schüller


Beim dritten VLN-Lauf war Daniel Zils erneut in der Produktionswagenklasse V5 erfolgreich. Gemeinsam mit seinen Teamgefährten Norbert Fischer und Oskar Sandberg sicherte er sich wie schon beim Saisonauftakt mit dem Porsche Cayman vom PIXUM Team Adrenalin Motorsport den Sieg. Hierfür musste das Fahrertrio allerdings sehr hart kämpfen, denn neben der Konkurrenz stellte einmal mehr das Wetter die Piloten vor eine große Herausforderung.


„Wir sind von der Pole Position aus gestartet. Schon zu diesem Zeitpunkt hat es sehr stark geregnet, was dann in der dritten bzw. vierten Runde wirklich extrem wurde. Ich habe schon fast mit einem Abbruch gerechnet, ähnlich wie wir es beim letzten Rennen aufgrund des Schneefalls hatten. Es stand teilweise sehr viel Wasser auf der Strecke.“


Trotz des schlechten Wetter sollte der VLN Lauf aber wie geplant über die Bühne gehen. Nachdem sich Zils und seine beiden Teamgefährten zu Rennmitte kurzzeitig auf der zweiten Position wiederfanden, kämpften sie sich dank einer guten Strategie am Ende wieder ganz nach vorne. Neben dem Klassensieg durfte sich die Mannschaft auch noch über den Wertungsgruppensieg bei den VLN-Produktionswagen freuen.

 

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